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Foto Bahnhaltepunkt Foto: Openstreetmap

3. Dezember 2019: Antrag der SPD-Fraktion im Stadtrat Moringen

SPD-Fraktion im Stadtrat Moringen
Vorsitzender: Thomas Brauns
Die SPD-Stadtratsfraktion stellt den Antrag, Möglichkeiten zur Errichtung eines Bahnhaltepunktes an der vorhandenen Bahnstrecke zwischen Northeim und Hardegsen am Bahnübergang zwischen Moringen und Großenrode in der Nähe der K425 im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ durch die Deutsche Bahn zu prüfen und ggf. Kosten für die Stadt zu ermitteln. Hierbei sollen auch weitere Programme des Bundes und/oder des Landes aus dem Klimaschutzpaket in die Prüfung mit einbezogen werden.

An den

Rat der Stadt Moringen

über Frau Bürgermeisterin Müller–Otte

37186 Moringen

Im Sommer2019 stellte die Deutsche Bahn ihre neue Strategie „Starke Schiene“ vor (https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-konzentriert-sich-voll-und-ganz-auf-eine-starke-Schiene-4196884). Diese soll unter anderem den Schienenpersonennahverkehr stärken und zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Des Weiteren sieht das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung und auch die Niedersächsische Landesregierung die Erhöhung der Attraktivität des Schienenpersonenverkehrsvor. Dieses sind Aussagen, die aus Sicht der SPD-Ratsfraktion genutzt werden sollten, um auch für die Einwohner/innen von Moringen und dem Moringer Umland diesbezüglich Verbesserungen zu erreichen.Der Personennahverkehr für die Einwohner/innen von Moringen sowie dem Moringer Umland, insbesondere in die Städte Northeim und Göttingen, erfolgt zurzeit nur durch Linienbusse. Die Bahnstrecke zwischen Northeim und Hardegsen führt in fußläufiger Entfernung an Moringen vorbei. Durch einen Bahnhaltepunkt Moringen könnte für die Einwohner/innen von Moringen sowie dem Moringer Umland der Schienenpersonennahverkehr ebenfalls nutzbar gemacht werden. Warum ist das wichtig? Eine gute Anbindung der Stadt Moringen an den öffentlichen Personennahverkehr (Bus und Bahn) ist wichtig, um als Wohnort attraktiv zu sein und so eine Abwanderung in die großen Städte zu verhindern. Weiterhin trägt es zur Attraktivität von Moringen als Schulstandort bei. Auch als Arbeitsort muss Moringen für auswärtige Arbeitnehmer/innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein. Darüber hinaus ist es wichtig, durch einen umfassenden Personennahverkehr, Alternativen zum klassischen Fortbewegungsmittel „Auto“ zu schaffen und so Moringen umweltfreundlicher zu gestalten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Brauns

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